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Spielerfokus: Nausk, Teil 2

Unser zweiter Fokus mit Nausk, einem der wohl bekanntesten Solo-Spieler in Albion.

27. November 2018 um 13:07 von PrintsKaspian


Im Sommer von 2017 hatten wir unser erstes Spielerfokus-Feature mit Nausk, der damals schon einen Namen als berüchtigter Solo-PvP’ler hatte. Seitdem hat seine noch immer laufende Youtube-Serie Black Zone Tales viele treue Fans in der Albion Community gewonnen, indem er anspruchsvolles PvP in einem lebhaften und unterhaltsamen Format präsentiert. Wir haben uns mal wieder mit Nausk unterhalten, um die Änderungen im Spiel und seinem Spielstil seit dem Beginn zum Launch verändert haben, und wie die steigende Popularität seines Kanals seine eigene Herangehensweise ans Spiel beeinflusst hat.

In den letzten Jahren sind die Black Zone Tales zu einer der beliebtesten Gameplay-Serien von Albion Online geworden. Hast du eine bestimmte Herangehensweise, wenn du diese Videos erstellst, oder erkundest du einfach die schwarzen Zonen und wartest ab, was passiert?

Normalerweise bin ich einfach in den Schwarzen Zonen und finde dort Situationen, die ich mit dem Publikum teilen möchte, natürlich gibt es auch Einiges, was die Zuschauer nicht zu sehen bekommen, selbst wenn ich das wollte. Manchmal habe ich gewisse Ideen, bevor ich in die Schwarzen Zonen gehe und dann verfolge ich dort spezifisch diese Ansätze.

Was sind deine Gedanken zu der Entwicklung des Kriegsbogens seit dem Launch? Wie hast du deinen Spielstil angepasst, um diese Änderungen zu nutzen?

Ich finde, die Evolution der Waffe selbst war ein wenig zum Stillstand gekommen, seit dem Launch, von wenigen Ausnahmen abgesehen – Wie zum Beispiel die Änderungen am Zauber `Lichtstrahl`, der eigentlich seit seiner Einführung nur Staub ansammelte. Zur Gleichen Zeit wurde auch der Schnellschuss überarbeitet, um auch auf unterschiedlichen Schlachtfeldern abseits der Open World bessere Dienste zu leisten. Das bedeutet, dass es nur eine Wahlmöglichkeit für mich gab, zumindest bei den ‘W’-Zaubern in der Open World – Der Lichtstrahl. Die Menge an Spielern mit dieser Waffe ist meiner Meinung nach mit der Zeit gestiegen. Mir wurde vorgeworfen, ich sei einer der Gründe, aus denen Gildenleiter Kriegsbogenschützen zu einem anderen Build zwangen, aber ich habe auch eine Menge Unterstützung von der Community erhalten, auch produktives Feedback. Ich möchte auch für die Spieler, die vor dem Launch des Spiels noch nicht dabei waren, darauf hinweisen, dass die Identität des Kriegsbogens dramatisch verändert wurde, verglichen mit dem Zustand vor dem Launch. Ich würde einen Ansatz, diese alten Charakteristika der Waffe zurückzubringen, wirklich lieben, natürlich zusammen mit gutem, ausgewogenen Balancing in die aktuellen Umstände.

Vor dem Launch des Spiels hast du die Hellebarde als deine Lieblingswaffe angeführt. Wie haben sich deine Builds und dein Spielstil seitdem verändert?

Eigentlich habe ich nur gesagt, dass die Hellebarde meine Lieblingswaffe sei, weil sie am nächsten an die Waffe herankam, mit der ich zum Launch der ersten Beta-Stufe des Spiels antrat. Der Build für den Einzelspieler-Kriegsbogen hat sich nicht groß verändert, abseits des W-Zaubers und der Essensauswahl, denn es gab zwischenzeitlich neue Speisen. Auf der anderen Seite waren die Builds, die ich damals für Gruppenaktivitäten in der Open World nutzte, komplett anders, verglichen zu denen, die ich Heutzutage nutze. Die anspruchsvollen Expeditionen waren ein frischer Wind für Builds, und soweit es Höllentore betrifft, habe ich meinen Build ein gutes Stück auf die Balancing-Änderungen durch die Einführung der 2 vs. 2 – Höllentore eingestellt. Neben den Builds, die ich meinem Publikum zeigte, habe ich über die Jahre auch verschiedene andere Builds genutzt, und manchmal bin ich nur aufgrund einer kleinen Änderung im Balancing von einem Build begeistert, wie man an dem Claymore-Build sehen kann, den ich aus der Reserve geholt habe.

Du hast kürzlich Nauskina vorgestellt, einen weiblichen, Claymore schwingenden Charakter, die sich auf PvP in der schwarzen Zone spezialisiert hat. War der Wechsel von Bögen zu Schwertern eine Herausforderung? Inwiefern unterscheiden sich die Kämpfe?

Man einer mag es nicht wissen, aber Nauskina mochte einst die einfachen Dinge im Leben, Tiere aufziehen, Blumen sammeln und das Anhäufen von Lernpunkten für ein zukünftiges Projekt. Glücklicherweise saß Nauskina seit dem Launch des Spiels auf ihrem Premium-Status und hat ihn praktisch niemals genutzt. Ich habe tausende von Lernpunkten verfeuert, um den Claymore-Build zu testen und um herauszufinden, ob er es wert war, von meinem Hauptcharakter gelernt zu werden. Der Wechsel vom Bogen auf Schwert war vom Zeitaufwand her natürlich eine Herausforderung, den Zeit ist die Ressource, die das Spiel verlangt. Die Kämpfe unterscheiden sich definitiv, wenn man von einer Fernkampfwaffe auf eine Nahkampfwaffe wechselt, aber auch, weil der Claymore Möglichkeiten bietet, die der Kriegsbogen nicht mehr hat, wie zum Beispiel eine Betäubung oder gute Buffs für die Bewegungsgeschwindigkeit.

Macht dich deine relative Bekanntheit in Albion Online zu einem Ziel im Spiel selbst? Falls das so sein sollte, werden deine Begegnungen mit anderen Spielern aufregender, werden sie dadurch zu einer größeren Herausforderung?

Wenn wir nur darüber sprechen, eine in der Community bekannte Persönlichkeit zu sein, und den Effekt, den diese Bekanntheit aus meiner Perspektive hat – Dann ist das eine extrem ergiebige Sache. Wie manch einer hier vielleicht schon weiß, kann es leicht gelangweilte und unerwünschte Gäste anlocken, wenn man gewisse Inhalte im Spiel streamt, aber eben auch dieser Aspekt des Spiels verfügt über ein gewisses Potential, wenn es auch nicht immer so einfach zu nutzen ist.

Hast du ein besonderes Video, oder einen Moment in deinen Videos, mit dem du besondere Erinnerungen verbindest?

Von all den Videos, die ich in diesem Kanal hochgeladen habe, würde ich das Video nehmen, in dem ich einen Weg gefunden habe, meine Esel auf Fluss von Curlew Creek zu reiten. Das war die Karte, auf der ich meinen allerersten Gegenstand von einem Mob erbeutet habe – eine Streitaxt der Stufe 5. Wenn wir die Auswahl auf die Videos der Black Zone Tales – Serie beschränken, würde ich das erste Video der Serie wählen (weiter unten zu betrachten).

Deine Videos haben einen fast ausschließlichen Fokus auf Einzelspiel. Hast du überhaupt die Chance, auch mal in “Dynamischen Duos” oder kleineren Gruppen zu spielen, hinter den Kulissen?

Ja, ich habe die Möglichkeit, mit Anderen zu spielen. Normalerweise lehne ich sowas freundlich ab, aber auch nicht immer. In der Open World bilde ich nur selten Teams mit Anderen, weil ich, seltsam wie ich bin, denke, dass ich nur die Zeit der Anderen verschwende, mit meinen seltsamen und eingefressenen Gewohnheiten. Manchmal bin ich beim Ruhmfarmen in Gruppen dabei, und es macht mir genauso viel Spaß wie als Einzelspieler. Das Bild, das aus den Videos entsteht, ist nicht vollständig – Ich habe noch einen guten Anteil an Aufzeichnungen von Situationen, in denen ich nicht allein spielte, die zurzeit noch Staub sammeln, aber hoffentlich noch das Angesicht der Spieler erblicken werden, bevor meine Festplatte stirbt. Zum Beispiel gibt es noch Kämpfe in der Unterzahl mit Gildenleuten wie Eidoss, Grimnasty und Anderen in den frühen Tagen des Launchs.

Möchtest du noch etwas anfügen?

Vielen Dank für das Interview und eine fröhliche Weihnachtszeit an das gesamte Team von Sandbox Interactive und die Albion Online Community!

Schaut euch die neueste Folge der BZT unten an, und abonniert Nausk bei YouTube.


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