< Zurück zur Übersicht

Outlands Report #1: Gefahren und Möglichkeiten

Der erfahrene Abenteurer Rex the Red berichtet von seltsamen Vorkommnissen in den Outlands.

19. November 2019 um 12:38 von Rex the Red


I. Wir stehen einem neuen Gegner gegenüber

Ich bin weder König noch Kommandeur, aber ich habe meinen Teil an Schlachten miterlebt. Ich habe schon Alles gesehen, von den Dämonen der Höllentore bis zu einer Herde wütender Mammuts, ich habe meine Reisen durch die Wildnis von Albion absolviert. Und ich dachte, ich hätte Alles gesehen, was die Outlands aufbieten können… Aber es sieht so aus, als ob der wilde Norden noch immer ein paar Überraschungen parat hat.

Meine Leute und ich waren auf dem Weg zurück von einem Dungeon-Ausflug, vollgeladen mit Beute, sicher eine gute Hand voll Silber (oder auch zehn) wert, als wir auf etwas komisches stießen: Ein großes Loch im Boden, so tief, dass wir den Boden nicht erblicken konnten, aber es leuchtete in einem seltsamen Farbton. Ich kannte die Farbe: Kristallenergie, so hell und blau wie das Himmelszelt! Wir sind vorsichtig heran gegangen, aber wir haben nichts Auffälliges bemerkt, also haben wir uns entschieden, erstmal unsere Beute in die Stadt zu schaffen, und dann mit mehr Leuten wiederzukommen

Am nächsten Tag haben wir unsere beste Kampfausrüstung angelegt und sind durch das Portal zurückgegangen, vorbereitet auf Alles, was da kommen möge. Als wir uns der Position näherten, spürten wir schon ein seltsames Grollen: Möglicherweise grobschlächtige Wächter, die ihr Revier bewachen, dachten wir, oder Ketzer, die aus Gier nach den Kristallen schürfen – Nichts, was wir nicht hätten regeln können…

Und dann haben wir es erblickt.

Es war wie aus einem Traum gefallen: Ein menschlicher Körper, massiv gebaut, gekleidet ganz in Weiß. Die Füße schwebten über dem Boden, das Gesicht versteckt hinter einer ausdruckslosen goldenen Maske. Es kontrollierte einen unbeschreiblichen Gegenstand: Eine große Maschine aus Sphären innerhalb anderer Sphären, die sich alle um sich selbst und die anderen Sphären drehten und dabei die wertvolle Energie der Erde unter sich aufsogen.

Wir zogen unsere Waffen, rückten gegen dieses Wesen vor – und es entfesselte Angriffe, wie ich sie noch nie erlebt oder auch nur gesehen habe. Es führte keine Waffe, es schoss mächtige Energiestrahlen aus seinen Händen auf uns. Wir kämpften mit aller Macht, und mit einigen Verlusten konnten wir endlich den finalen Treffer bei diesem seltsamen Wesen anbringen.

Es starb, wie ich noch nichts habe sterben sehen. Es schwebte aufwärts und verschwand in einem blendend weißen Licht. Und wo es stand blieb nichts zurück. Nichts, bis auf eine seltsam leuchtende Energie – nicht in blau, sondern in reinstem Weiß. Wir nahmen diese seltsame Substanz und ritten zurück nach Caerleon, um unsere Wunden zu lecken, die Ausrüstung zu reparieren und zu schauen, was sich mit diesem seltsamen Zeug anfangen lässt.

II. Der Alchimist

Wir brachten den leuchtenden Behälter zu einem alten Alchimisten, der sich sofort darauf stürzte und mit Untersuchungen begann. Er ist vielleicht ein verrückter alter Kerl, aber er ist gründlich. Er hat den Kanister hochgehoben und durchgeschüttelt, sich etwas in den Bart gemurmelt und ist dann zum Energiemanipulator gegangen, um sie zu konsultieren.

Die ganze Nacht gab es Blitzlichter aus seiner Hütte, zusammen mit seltsamen Geräuschen, von Explosionen bis zum Geschrei von wilden Tieren. Am Morgen kam er dann endlich aus seiner Hütte und erklärte seine Experimente zum Erfolg. Was für seltsame Wunder hatte er mit diesem fremdartigen Material erschaffen, fragten wir ihn.

Zuerst, sagte er, müsst ihr einen Bissen hiervon probieren, und gab uns verschiedene Speisen. Ich hatte noch nichts gefrühstückt, also nahm ich eine Schale Gulasch, mein Kollege nahm sich sein Lieblingsessen, ein Rindfleischsandwich. Mit jedem Bissen spürten wir mehr von einer seltsamen Macht in uns, wir ritten durch die Wildnis und töteten Anhänger Morganas, Untote und Ketzer, es war ganz egal, wem wir begegneten, wir triumphierten immer.

Als die Effekte nachließen, gingen wir wieder zum alten Alchimisten, und er konnte uns seine nächste Errungenschaft zeigen. Nehmt diese Werkzeuge sagte er, und probiert, was sie so leisten können. Er gab uns Werkzeuge, die auch in diesem unnatürlichen Licht leuchteten. Wir ritten wieder hinaus in die Welt, ich kam zu einem Feld mit Himmelsblumen, mein Kollege schlug sich durch eine Herde wilder Tiere und sammelte ihre Felle. Wir kehrten mit den Ergebnissen unserer Arbeit in die Stadt zurück und brachten die Beute unserer Arbeit zum Marktplatz, um sie zu versilbern. Danach gingen wir wieder zum Alchimisten.

Kommt rein, sagte er, mit einem verschmitzten Grinsen, Ich muss euch noch eine Sache zeigen. Er führte uns zum Energie-Manipulator, wo wir auf einen erfahrenen Abenteurer namens Motown von der Gilde Dark-Force trafen, der deinen Sumpfdrachen an einer Lederleine hielt. Seid ihr bereit? fragte sie. Wir nickten, und die Energie-Manipulatorin kippte einen riesigen Kelch von dem leuchtenden Zeug direkt ins Maul von dem Biest.

Es schrie auf – nicht vor Schmerz, eher als würde es von einer starken Macht erfüllt. Und dann begann es sich zu transformieren, direkt vor unseren Augen. Das Tier bäumte sich mit glühenden Augen auf, große Kristallsplitter brachen aus seinem Körper hervor. Die Kreatur vor uns war nichts, was wir jemals zuvor gesehen hätten.

Sehet, sagte sie, hier ist eine neue Lebensform, wie es sie noch nie zuvor in Albion gegeben hat. Als Motown auf diesem neuen Wesen davonritt, sah uns die Energie-Manipulatorin an und fragte: Wollt ihr auch eins haben?

***

Bleib dran, es gibt noch weitere Berichte aus den Outlands in den kommenden Wochen.


Aktuelle News



Neueste Posts



Neueste Videos