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Verbrechen und Reputation näher betrachtet

Schaut euch, zusammen mit Community Manager Christoph Hombergs und Game Director Robin, das kommende Verbrechen und Reputations – System genauer an!

7. Juli 2016 um 13:00 von Enya


Mit dem Beginn der Finalen Beta wird das neue Verbrechen und Reputations - System Einzug in die Welt von Albion halten. In diesem System wird bewertet, wie angesehen ein Spieler bei den Königlichen Expeditionsstreitkräften ist und wie sehr die Gesetze des Königs befolgt werden. Wirst du ein Musterbürger, niemals daran denkend, einem anderen Abenteurer auch nur ein Haar zu krümmen? Oder wirst du kriminell, tötest Andere und stiehlst ihre Ausrüstung mit einem fröhlichen Lächeln auf den Lippen? Die Wahl liegt bei dir!

Und es wird Konsequenzen geben, egal welchen Weg du wählst. Unser Community Manager Christoph  Hombergs sitzt mit Game Director Robin Henkys am Tisch und entlockt ihm mehr über diese neuen Features in unserem neuesten Video:

Du hast grade keine Zeit dir das Video anzuschauen? Kein Problem, hier ist eine schriftliche Zusammenfassung des neuen Verbrechen und Reputations-Systems!

Das Reputationssystem zusammengefasst

Auf den royalen Inseln stellen die Königlichen Expeditionsstreitkräfte sicher, dass sich Jeder an die Gesetze des Königs hält. Ob du bei ihnen gut oder schlecht angesehen bist, spiegelt sich in deiner Reputation wieder. Spieler, die ein friedliches Leben leben, Ressourcen sammeln und die Lande sicherer machen, indem sie wilde Kreaturen und gefährliche Eingeborene töten, werden Musterbürger der neuen Lande. Die Abenteurer, welche die Gesetze des Königs ignorieren und Andere angreifen, ermorden und bestehlen, wie es ihnen gefällt, werden zum Kriminellen.

Aus deinen Handlungen ergibt sich ein entweder positiver oder negativer Reputationswert, aus dem dann das Reputationslevel ablesbar wird (von gut zu schlecht): Glorreich, Nobel, Rechtschaffen, Ehrbar, Neutral, Berüchtigt, Niederträchtig, Ruchlos, Schurkisch oder Gefürchtet. Das Reputationslevel ist an einem Symbol neben dem Namen erkennbar, ein Stern für gute Bürger oder ein Totenschädel für Verbrecher.

Das Verhalten in den den Outlands hat keinen Einfluss auf Reputationswert oder -level, da die königlichen Expeditionsstreitkräfte nicht außerhalb der royalen Inseln aktiv sind und daher dort auch keine Rechte durchgesetzt werden können oder auch nur gelten. Allerdings wird die Reputation auch in den Outlands angezeigt.

Mehr Auswahl, mehr Freiheit

So, wie das Spiel im Moment ist, sind verschiedene Spielertypen zusammen in einem Fleck auf der Welt zusammengepfercht, wodurch es häufig zu Zusammenstößen zwischen den unterschiedlichen Spielertypen und -interessen kommt. Dadurch haben die Spieler oft keine große Wahl, wie sich sich verhalten können, besonders in den roten und gelben Zonen, was in einer grundlegenden 'kill on sight' – Einstellung mündet.

Um den Spielern mehr Wahlfreiheit im Spielstil zu geben, führen wir die Neue Welt und das Reputationssystem ein. Spieler und Gilden, die gern in großen Gruppen spielen, können sich in den Outlands austoben, während die Spieler, die eher einen Casual-Stil für ihr Spiel und besonders im PvP bevorzugen, auf den royalen Inseln gleichgesinnte Spieler finden können. Wer kein Fan von PvP ist, kann so einfacher gefährliche Orte vermeiden und vertrauenswürdige Spieler auf den royalen Inseln finden.

Wie man ein Musterbürger wird

Abenteurer können ihre Reputation verbessern, indem sie Mobs töten und Ressourcen sammeln. Auch wenn es keine besonderen Boni für Musterbürger gibt, so hat eine positive Reputation doch zwei große Vorteile.

Zuerst einmal gewinnt man automatisch mehr Vertrauen bei anderen Spielern. Da auch die Mitspieler die Reputation direkt neben dem Namen sehen können, sehen sie, dass man als Musterbürger ein freundlicher und friedlicher Spieler ist.

Zweitens schützt eine positive Reputation auch vor anderen Spielern. Wenn man einen guten Bürger angreift, niederschlägt und/oder tötet, senkt sich die Reputation des Angreifers bzw. der Angreifer sehr stark, und diesen Preis will nicht unbedingt Jeder zahlen.

Die Gesetze des Königs verbieten keine Selbstverteidigung und es steht einem Angegriffenen frei, gegen angreifende Verbrecher vorzugehen, ohne dass die eigene Reputation darunter leidet.

Das Leben als Verbrecher

Um ein Leben als Verbrecher zu beginnen, muss man zuerst die Kampfbereitschaft anzeigen. Dadurch verneint man automatisch die Gesetzte des Königs. Hatte man vor dieser Handlung eine positive Reputation, so ist diese verloren und man wird neutral. Das Entfernen der Kampfbereitschaft bringt die gute Reputation nicht wieder zurück, also denk' vor diesem Schritt gut nach!

Wieviel Reputation man für kriminelles Verhalten verliert, hängt sowohl von der Handlung selbst, als auch ihrem Ziel ab. Das Angreifen eines Spielers birgt weniger Reputationsverlust als ihn zu betäuben und das Exekutieren hat den stärksten Reputationsverlust zur Folge. Angreifen, betäuben und/oder exekutieren eines respektablen Bürgers bringt einen starken Verlust von Reputation, bei einem neutralen Spieler ist dies schon deutlich weniger, während es keinerlei Reputationsverlust mit sich bringt, einen Kriminellen anzugreifen oder zu töten.

Hierbei ist es wichtig festzuhalten, dass alle Angreifenden gleichwertig bestraft werden! Hilft man bei dem Töten eines unschuldigen Bürgers, erhält man den gleichen Verlust in der Reputation wie der eigentlich Ausführende des tödlichen Schlags. Beihilfe beinhaltet nicht nur das Anrichten von Schaden, auch Heilen und jede andere Art von Unterstützung zählt dazu. Sogar wenn das Opfer letztendlich von einem Wildtier getötet wird, ist dieser Tod doch auf deiner Rechnung und damit auch die Konsequenzen.

Umso tiefer du ins kriminelle Milieu absinkst, umso mehr Dinge werden sich ändern. Nicht nur die Spieler werden dir immer weniger vertrauen, du wirst von manchen Städten ausgewiesen, von den Wächtern angegriffen und es wird dir unmöglich werden, deine Reputation wieder zu verbessern.

Glücklicherweise ist das Gedächtnis der königlichen Expeditionsstreitkräfte kurz und dein Reputationslevel steigt mit der Zeit wieder, solange du die Gesetze des Königs nicht erneut brichst.

Auch wenn die Fraktion der Königlichen dich jagen wird und andere Spieler dir nicht vertrauen, so hat es doch auch Vorteile, ein Verbrecher zu sein. Du kannst tun was du willst, du kannst bei den Anderen Furcht verbreiten und, am Wichtigsten: Du kannst die Gegenstände anderer Spieler stehlen! Warum ein teures Schwert auf dem Marktplatz erstehen, wenn du es auch für lau bei einem Spieler abgreifen kannst? Vorausgesetzt natürlich, du kannst damit umgehen, deine Tage als amoralischer Verbrecher ohne Gewissen zu verbringen.

Uneingeschränkte PvP - Zonen

Auch wenn die königlichen Expeditionsstreitkräfte ihr Bestes tun, die royalen Inseln zu regieren, so gibt es dort doch noch Gegenden außerhalb ihrer Reichweite, Gegenden, in denen die Gesetze des Königs nicht gelten. Diese Gebiete sind meist um Dinge und Orte zu finden, die die Neugierde und blanke Gier der Abenteurer reizen, wie zum Beispiel Schätze.

Sobald man solch eine Zone betritt, erhält man die Warnung, dass eine unbeschränkte PvP-Zone betreten wird, danach ist man freigestellt, andere Spieler anzugreifen, niederzuschlagen und zu töten, ohne jeglichen Reputationsverlust. Diese Gebiete sind perfekt für Spieler, die keine Kriminellen werden wollen, aber doch ab und an den Reiz des PvP erleben möchten!

Ab dem 1. August kannst du deinen Weg wählen, wenn die Finale Beta beginnt. Wirst du einer der Guten oder doch ein rücksichtsloser Verbrecher? Lass es uns wissen, in unseren Foren!


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