Die Welt Albions

Geschichte

Die Geschichte Albions ist eine Geschichte von großen Helden und schrecklichen Kreaturen, von gnadenlosen Kriegen und hart erarbeitetem Frieden, von tapferen Entdeckern und rücksichtslosen Opfern.

Sie wurde geschrieben von den Fraktionen Albions, den alten wie den neuen, die die Welt dort hingebracht haben, wo sie jetzt wiederentdeckt wurde – und erobert, von den Kolonisten aus der Alten Welt (das seid ihr!).

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Vor 2.000 Jahren

Albion ist ein wüstes Land, in dem die Menschen um ihre Überleben kämpfen müssen. Sie leben in einfachen Stammesverbänden, sammeln, was sie zum Leben brauchen, und versuchen, größeren Raubtieren – den Düsterbestien, den Riesen und vor allem den zerstörerischen und tyrannischen Drachen – aus dem Weg zu gehen.

Vor 1.800 Jahren

Die ersten Menschen beginnen, sich auf die Magie von Albion einzustimmen und werden zu Druiden. Sie treffen eine Übereinkunft mit den Riesen von Albion und ermöglichen es so den verschiedenen Stämmen der Menschen zu gedeihen. Die größten der Riesen kommen mit den ersten Druiden zusammen, um einen mächtigen Zauber zu weben, der die Drachen in einen Schlaf zwingt. Bald schon erholt sich das verwüstete Land. Die Menschen und Riesen, die die Schlafstätten der Drachen bewachen, geben sich selbst den Namen der Hüter von Albion.

Vor 1.600 Jahren

Ein Druide erlangt mehr Macht als alle anderen. Einige sagen, er habe geheimes Wissen erlangt, indem er die Träume der Drachen belauscht, andere, dass er mit anderen Kreaturen, tief im Inneren der Erde gesprochen hätte. Sein Name ist Merlin, und sein Traum ist es, die Stämme zu vereinen. Seine Botschaft ist einfach: Eines Tages werden die Drachen wieder erwachen, und wenn dieser Tag kommt, müssen sie bereit sein. Nie wieder darf Albion von den Drachen beherrscht werden.

Vor 1.500 Jahren

Auch wenn die Druiden Merlin nicht zustimmen, lassen sie ihn gewähren, und so kann er beginnen, die Stämme unter einem Anführer zu vereinen. Er bittet die Hexe Morgana um ihre Hilfe, und sie fertigt das große Excalibur, eine Waffe, die so mächtig ist, dass sie ihren Träger zu Albions König macht. Es ist das erste Mal, dass in Albion Metall gefördert und geschmiedet wird. Excalibur ist das erste Schwert, eine Kombination aus Stahl und Magie. Die Geheimnisse seiner Herstellung wurden Morgana – ohne Merlins Wissen – von Dämonen vermittelt, die ihr über die Leere hinweg zuflüstern.

Zusammen rekrutieren Merlin und Morgana Anhänger unter den kleineren Stämmen, geben ihnen metallene Rüstungen und mächtige magische Waffen. So entstehen die ersten Ritter. Dem Größten unter ihnen wird Excalibur übergeben, er wird zum König. Sie erlangen schnell Macht in Albion und regieren von Burg Camelot aus.

Vor 1.300 Jahren

Viele Jahre lang regieren die Könige von Albion gut und weise. Merlin und Morgana unterweisen sie, begründen Ritterlichkeit und einen Ehrenkodex. Es ist eine gute Zeit.

Und dann kommt es zur Katastrophe. Ein großer roter Drache, Dauthir, erwacht aus seinem Schlummer und ruft mit seinem Brüllen Verbündete an seine Seite. König Uther führt seine Ritter von Camelot in die Schlacht, unterstützt von Merlin und Morgana. Es kommt zu einem epischen Kampf, der den Himmel drei Tage lang in tiefes Schwarz taucht. Als sich das Sonnenlicht endlich wieder seinen Weg nach Albion bahnt, findet es ein siegreiches Camelot. Dauthir und die niederen Drachlinge, die er an seine Seite gerufen hatte, sind erschlagen, und die anderen Drachen liegen noch immer in tiefem Schlummer. Albion ist wieder sicher, doch nicht ohne Opfer: Um dem Drachen den Todesstoß versetzen zu können, hat sich Uther selbst geopfert, und es gibt keinen anerkannten Erben.

Damit finden sich die Überlebenden in einer ungewöhnlichen Situation wieder. Die unmittelbare Gefahr ist gebannt, aber sie haben keinen Anführer mehr. Merlin sucht im ganzen Land nach einem unehelichen Nachkommen, während Morgana ihren eigenen Sohn als Thronfolger vorschlägt.
Unglücklicherweise können sie sich nicht auf einen geeigneten Nachfolger einigen, und so stiehlt Merlin Excalibur und übergibt es Arthur, und ruft ihn so zum Herrscher über Albion aus. Wütend über den Verrat greifen Morgana und ihre Anhänger zu den Waffen, und die Menschen Albions erleben ihren ersten – und schlimmsten – Bürgerkrieg.

Vor 1.280 Jahren

In dem Wissen, dass der Kampf ausgeglichen ist, geht Merlin zu den Hütern von Albion und zeigt ihnen die Verwüstung, mit der der Krieg das Land überzieht. Er verschweigt ihnen seine eigene Schuld an der Situation und überzeugt sie, dass Morgana die größte Bedrohung für Albion seit der Zeit der Drachen ist, und bringt sie so dazu, sich seiner Sache anzuschließen.

Morganas Streitkräfte werden zu einem sofortigen Rückzug gezwungen, doch da Morgana zu Stolz ist, eine Niederlage zu akzeptieren, nutzt sie dunkle Magie, um Hilfe zu rufen. Ihr Ruf wird von Dämonen beantwortet, die ihr ihre Unterstützung zusagen und im Gegenzug Einlass in die Welt verlangen. Morgana nimmt an und reißt ein Tor zur Hölle auf. Mit ihren neuen dämonischen Verbündeten ist sie Merlin mehr als ebenbürtig.

Vor 1.260 Jahren

Nach Jahren des Krieges wird Merlin klar, dass keine der beiden Seiten einen einfachen Sieg erringen kann und dass jetzt, da die Dämonen in die Welt strömen, Albion selbst Gefahr läuft, zerstört zu werden. Während Arthur mit seinen Rittern in die letzte Schlacht reitet, überredet Merlin seine Lehrlinge dazu, ein mächtiges Ritual durchzuführen, durch das die Ritter geopfert, aber der Frieden wiederhergestellt wird. Er sagt ihnen allerdings nicht, dass es auch zu ihrem Tod führen wird.

Als der Kampf seinen Höhepunkt erreicht, beginnt das Ritual und Merlin nimmt Excalibur an sich und zerschmettert es. Die Explosion tötet die meisten Ritter beider Seiten und treibt die Dämonen zurück über die Leere. Die schreiende Morgana reißen sie mit sich fort.
Merlin selbst verschwindet, die ältesten der Riesen kehren auf die Erde zurück und ganz Albion ist in Nebel gehüllt, verborgen vor dem Rest der Welt. Der Kontinent beginnt sich zu erholen, außer an den Orten, an denen die Magie des Rituals am stärksten war.

Aber Morgana hatte noch einen letzten Schachzug parat. Als sie erkannte, dass ihr Untergang bevorstand, befahl sie einer ihrer Hohepriesterinnen zu fliehen und all ihr geheimes Wissen und ihr Neugeborenes mitzunehmen. Sie hoffte, dass sie eines Tages nach Albion zurückkehren und eine Möglichkeit finden würden, sie zurückzuholen.

Vor 200 Jahren

Mehr als ein Jahrtausend lang herrscht Frieden in Albion. Die Dämonen und der Krieg leben nur noch in den Lagerfeuergeschichten fort. Die wenigen Überlebenden von Morganas Kult verbergen sich in den Schatten und warten.

Währenddessen ist das Kind, das den Ozean überquerte, zu einem Eroberer geworden und hat eine Linie von Königen und Königinnen begründet. Das uralte Wissen, das gerettet worden war, liegt in einer alten Bibliothek hinter verschlossenen Türen und ist längst vergessen.

Vor 15 Jahren

Die magischen Nebel, die Albion umgeben, beginnen sich aufzulösen, was es einer Gruppe von Entdeckern erlaubt, es zu finden. Sie erstatten ihrem König auf der anderen Seite des Ozeans Bericht. Der König weiß nichts von der Gesichte seiner Ahnen und auch nichts von der Geschichte Albions, doch er sieht ein neues Land voller Ressourcen, die seine kriegsgebeutelte Nation dringend braucht.

Die sich lüftenden Nebel enthüllen weitere Teile Albions, immer noch gezeichnet vom alten Krieg. Skelette in uralten Rüstungen erheben sich und durchstreifen das Land. Die meisten von ihnen sind ohne Verstand, tragische Wesen, die immer noch versuchen, einen Krieg auszufechten, der schon lange vorbei ist. So wie die Ritter in wandelnde Leichen verwandelt wurden, so wurden Merlins Lehrlinge zu Erntern, verbitterten Schatten, die stetig nach frischen Seelen hungern.

Zu dieser Zeit beginnt auch Morganas Kult sich wieder zu regen und wartet auf eine Gelegenheit, wieder zu alter Größe aufzusteigen.

Vor 12 Jahren

Der König schickt eine Expedition nach Albion. Sie besteht hauptsächlich aus Kriminellen und Menschen, die der König nicht leiden kann. Sie erbauen die ersten, einfachen Siedlungen.

Vor 8 Jahren

Albion ist kein gelobtes Land für die Neuankömmlinge. Viele sterben, getötet von Füchsen und Wölfen, von wütenden Stammeskriegern und hungrigen Riesen. Schon bald ergehen sich die Überlebenden im Streit untereinander. Einige werden in die Reihen von Morganas Schülern aufgenommen. Sie üben sich in der Nutzung einfacher Formen der Magie und des Fertigens, wie sie von den anderen Fraktionen genutzt werden, doch die schlecht kanalisierte Magie treibt sie langsam in den Wahnsinn. Der Anführer der Kolonie verlässt die anderen eines Nachts mit der Begründung, er habe Stimmen gehört. Als er zurückkehrt, ist er ein ganz anderer Mensch und nennt sich selbst einen Ketzer. Kurz danach bricht der Kontakt zu den neuen Kolonien ab.

Vor 5 Jahren

Der König sendet ein großes Kontingent der Königlichen Expeditionstruppen aus, um auf Albion Fuß zu fassen. Sie nehmen einen breiten Streifen entlang der Küstenlinie ein und errichten eine große Mauer, um sich so selbst einen sicheren Ort auf Albion zu schaffen. Tatsächlich ist dieser Ort nicht wirklich sicher, aber die königlichen Truppen tun alles in ihrer Macht stehende, um ihn zu bewachen und das Gesetz des Königs durchzusetzen.

Vor 1 Jahr

Die Kolonien werden als sicher genug für Zivilisten erachtet. Der König erlaubt es dem Volk, eine Überfahrt nach Albion zu erbitten und dort ihr Glück zu suchen.

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