Die Welt Albions

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Die Dämonen der Hölle

Streng genommen gehören die Dämonen gar nicht zu den Fraktionen von Albion. Sie leben oder wohnen nicht wirklich dort. Wenn man sich jedoch klarmacht, welchen Einfluss sie auf die Geschichte von Albion gehabt haben und mit welcher Hartnäckigkeit sie sich immer wieder den Weg in diese Welt erkämpfen, wäre es mehr als nur töricht, sie zu ignorieren.

Ihr könntet in Albion zwar einem vereinzelten Dämonen begegnen, dem es gelungen ist, hinüberzuwechseln, aber üblicherweise findet man sie in den Diensten von Morganas Schülern. So oder so, euch steht ein harter Kampf bevor!

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Die Gnome

Die Gnome sind die kleinsten der Dämonen. Daher verbringen sie die meiste Zeit damit, sich entweder vor ihren großen Brüdern zu verstecken oder sich von ihnen herumschubsen zu lassen. Deswegen nutzen Gnome mit Entzücken jede sich bietende Chance, dieses Elend jemand anderem zukommen zu lassen. Sie gehören zwar nicht zu den stärksten der Kreaturen, aber die Klauen und Zähne der Gnome sind scharf genug, um die meisten Gegner vorsichtig werden zu lassen. Dennoch liegt die wahre Gefahr in ihren Distanzangriffen, wenn sie ihren Gegner von oben herab mit Feuer bespucken. Gnome haben außerdem magische Fähigkeiten, was ihre Chancen im Kampf alles andere als schlecht aussehen lässt. Sie bedienen sich dunkler Flüche, um mächtigere Opfer auf ihre Stufe herunterzubringen.

Einige Gnome stehen in den Diensten von Morganas Schülern. Diese Gnome sind von dunklerer Farbe und häufig noch verschlagener; sie locken arglose Reisende abseits der Wege Albions und in das Reich der Dämonen. Ob dies jedoch auf Befehl ihrer Meister geschieht, oder sie dabei eigene Pläne verfolgen, ist unklar.
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Die Unholde

Die zahlreichste Untergruppe der Dämonen. Unholden begegnet man für gewöhnlich nur in den Dämonenebenen, aber wann immer sich ihnen eine Chance für einen Sprung nach Albion bietet, nutzen sie diese. Unholde sehen wie Humanoide aus, haben aber lange Arme, die in Klauen enden, und dicke steinerne Haut. Sie zeigen gewisse Anzeichen von Intelligenz, aber diese beschränkt sich zumeist auf das Jagen und das Zufügen von Schmerzen. Manche glauben, dass sich Unholde mit der Zeit weiterentwickeln, Seelen sammeln, um stärker und größer zu werden, und schließlich zu Dämonenfürsten werden. Andere gehen davon aus, dass sich Dämonen niemals verändern oder weiterentwickeln, und dass Unholde einfach geringere Manifestationen des puren Hasses sind.

Unholde werden auch manchmal von Morganas Schülern versklavt. Wie die Gnome haben auch sie dann ein anderes Verhalten und dunklere Farben, sind aber ansonsten unverändert.
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Die Torwächter

Torwächter sind sehr große Dämonen mit beeindruckenden Kräften. Sie finden durch Schwachstellen, an denen die Rituale von Morganas Schülern die Nebel verdrängt haben, ihren Weg in die Welt. Der große Unterschied zwischen ihnen und den meisten anderen Dämonen ist ihre Fähigkeit, in Albion bleiben zu können.

Diese Freiheit nutzen die Torwächter: sie wandern durch Albion und bereiten den Weg für die Dämonen, die ihnen folgen werden. Wenn ein Torwächter getötet und sein Körper zurück in die Hölle gerissen wird, entsteht ein Weg in die Dämonenebenen für all jene, die töricht oder mutig genug sind, ihm zu folgen.
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Die Dämonenfürsten

Geringere Dämonen mag man aus der Entfernung irrtümlich für einen Menschen halten. Ein solcher Fehler wird euch mit den Dämonenfürsten nicht unterlaufen.

Sie sind bis zu sieben Meter groß, haben vier Arme und drei Köpfe. Lava sickert aus ihrer Haut wie zorniges Blut; sie sind der ewige Albtraum in den Köpfen derer, die sie erblickt haben. Möglicherweise ist ein Dämonenfürst die Weiterentwicklung eines Unholds, vielleicht auch die Verschmelzung einer Gruppe Dämonen, oder vielleicht etwas ganz anderes. Jene, die ihnen begegnet sind, haben ihre Zeit nicht damit vergeudet, dumme Fragen zu stellen!