Die Welt Albions

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Die Avalonier

Lange vor der Ankunft der ersten Kolonisten in Albion waren die Ureinwohner tief mit der Magie ihrer Welt verbunden, sie lauschten dem Flüstern der Hölzer und der Steine um sie herum. Dieser naturverliebte Stamm wurde ‘Die Hüter’ genannt. Es gab auch noch andere, sie sahen die reine Macht des Landes und beanspruchten sie für sich. Sie wurden bekannt als ‘Die Avalonier’.

Die Avalonier sind eine alte und stolze Fraktion, geformt nachdem die Drachen in ihren langen Schlaf fielen. Sie erfuhren von der Macht des Landes durch die Fehler, die ihnen unterliefen, aber am Ende banden sie diese Magie in ihre Werkzeuge, ihre Tiere und sogar sich selbst. Nach vielen fehlgeschlagenen Versuchen, die kristallisierte Magie Albions zu meistern, entdeckten die Avalonier einen großen weißen Kristall, der reiner und stärker war als seine blauen Gegenstücke.

Sie errichteten einen Apparat von der Größe eines Sees um diesen enormen Kristall herum und destillierten damit reine, glänzende, flüssige Magie. Dies war der erste Gral. Die Stadt, die um diesen See gebaut wurde, die den Gral beheimatete, erhielt den Namen Avalon.

Arthur und der Orden vom Gral tranken von der Flüssigkeit und schworen bei ihrem Leben, sie zu schützen, es wurde außerdem eine "Dame vom See" erwählt, der die Auswahl derjenigen oblag, die als würdig für den Schluck aus dem Gral erachtet wurden. Ihr Name war Morgana, sie war eine weise und mächtige Magierin. So begann das goldene Zeitalter von Avalon, unter der Herrschaft von König Uther mit seinen zwei zuverlässigen Ratgebern, Arthur und Morgana.

Während dieser goldenen Zeiten warnte ein junger Druide der Hüter namens Merlyn vor einem Wiedererwachen der Drachen. Sein Stamm ignorierte seine Warnungen, also kam er zu den Avaloniern und bat um Hilfe. Die Avalonier sahen die drohende Gefahr, die von den Drachen ausging und waren willens, zusammen mit Merlyn zu handeln.

Merlyn und die Avalonier besiegten die Drachen in einer kolossalen Schlacht, die jedoch Uther das Leben kostete. Ein neuer Herrscher musste gefunden werden. Merlyn erfuhr bald mehr von der wachsenden Zusammenarbeit Morganas mit dämonischen Mächten, deshalb krönte er Arthur heimlich zum neuen König und lehnte damit Morganas Sohn, Mordred, für diese Rolle ab. Morgana war verletzt und fühlte sich betrogen, verbrachte die folgenden Jahre damit, den Hof von Avalon zu verderben und gegen Merlyn und Arthur aufzuhetzen, die da Avalon schon verlassen hatten und das Land nun von Caerleon aus regierten.

Es kam zum Krieg zwischen den Truppen Morganas und Arthurs. Der Orden vom Gral überrannte die Truppen Morganas, daraufhin öffnete sie zahllose Tore zur Hölle und rief zahlreiche Dämonen. In seiner Verzweiflung wirkte Merlyn einen Zauber, der beide Armeen vernichtete und Morgana in die Hölle verbannte.

Alles, was auf dem Schlachtfeld zurückblieb, waren die praktisch unsterblichen Avalonier. Die stärksten von ihnen zogen sich zusammen mit dem schwer verletzten Sir Bedivere, dem mächtigen Vertrauten Arthurs, nach Avalon zurück und schworen, zurückzukehren, wenn Albion sie brauchen werde. Auch die anderen überlebenden Avalonier zogen sich zurück und schützten ihre versteckten Gralsquellen vor Verderbnis und Verfall.

Tausende Jahre später kamen die ersten Kolonisten an die Küste Albions, wanderten in die Lande und plünderten Alles in Sichtweite. Portale zur Hölle erschienen häufiger, die Schüler Morganas wurden unruhig in ihren Befestigungen und die Hüter kamen langsam aus ihren Höhlen heraus.

Tief unter der Erde fiel ein Tropfen purer Magie in einen Gral. Der Orden erwachte und war bereit, Albion von allen Unreinheiten zu befreien.

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Erste Säule: Tapferkeit

Die Untergruppe der Tapferkeit, die erste der "drei Säulen" des Ordens vom Gral, verkörpert Stärke und Macht, da die Mitglieder direkt von den reinen magischen Wassers des Grals tranken und überlebt haben. Diese Kämpfer nutzen sowohl Nahkampf als auch Fernkampf , sie greifen den Spieler mit gewaltigen Schwertern oder Doppeläxten an, sind aber auch Verteidiger mit mächtigen Schildzaubern, die Gegner zurückstoßen und Schaden reflektieren. Ihr Schwur beschreibt sie als Gefäße der Macht des Grals, sie schätzen daher Gleichmut und Würde innerhalb ihrer Ränge – halten sich aber auch nicht zurück, wenn die Reinheit ihres Reichs gefährdet ist.
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Zweite Säule: Magie

Die Untergruppe der Magie, die zweite der "drei Säulen" des Ordens, verkörpert die mystischen, arkanen und technischen Aspekte der Macht des Grals. Die Mitglieder haben nicht nur ihre eigenen Körper mit der Magie des Kristalls gestärkt, sondern auch noch andere Wesen und sogar unbelebten Stein und Metall, um so mächtige Waffen zu schaffen. Sie sehen sich als sowohl Wissenschaftler und Künstler , die Magie in nutzbare Formen bringen. Ihr Schwur beschreibt sie als Kanal für die Macht des Grals, und auch wenn sie ihre Praktiken geheimnisvoll und arkan vollziehen, so kann man doch eine gewisse Vorliebe für das Experimentieren – und für ihre schrecklichen Kreationen - erkennen.
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Dritte Säule: Seele

Die Untergruppe der Seele, die dritte und wohl geheimnisvollste der "drei Säulen" des Ordens, verkörpert die religiösen und spirituellen Aspekte des Grals. Diese Mystiker haben eine ebenso komplexe wie widersprüchliche Rolle, sie heilen ihre Alliierten und schädigen zugleich ihre Gegner. Im Kampf verlassen sie sich auf Fokus, Training und Kontrolle, nicht so sehr auf körperliche Stärke oder magische Übermacht. Ihr Schwur beschreibt sie als die Seele des Grals. Auf Außenstehende wirken sie wie fanatische Anhänger in einem heiligen Krieg zur Verteidigung des Grals. Ihre Kampftechnik verfolgt drei Ansätze: Die Leiden der Verwundeten lindern, die Alliierten stärken und die Gegner brechen.
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Sir Bedivere

Bedivere, der Vertraute von Arthur, verlor seinen Arm bei der Verteidigung seines Königs während des großen Krieges. Trotz seiner schweren Verwundung ist und bleibt er der mächtigste Avalonier, mit überwältigenden physischen und magischen Angriffsfähigkeiten , immensen Verteidigungsmöglichkeiten und der Befähigung, sich im Kampf vollständig selbst zu heilen . Auf dem Höhepunkt seiner Macht kann er sogar einen Phantom-Arm aus reiner avalonischer Energie rufen, der schwächeren Gegnern das Leben entzieht. Auch wenn er ein Relikt der alten Zeiten darstellt, und mit seinen alten Tagen vielleicht ein wenig langsamer ist, so ist der dennoch die Versinnbildlichung von Stolz und Standhaftigkeit der Avalonier und wird allen gegnerischen Truppen furchtlos entgegentreten.
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